Radiosendung

• Do 28 05 2020 / 19:00 •
radio in between spaces edition #3


Mit JOSEPH KAMARU, BUDHADITYA CHATTOPADHYAY

Moderiert von THOMAS GLÄSSER, FRANZISKA WINDISCH

Der in Nairobi lebende Klangkünstler Joseph Kamaru (KMRU) wird eine radiophone Version des Projekts variations vorstellen, das Klangatmosphären aus drei verschiedenen Städten zusammenführt: Nairobi, Berlin und St. Petersburg, unter Verwendung von düsteren indigenen Klängen, Feldaufnahmen und komplexen Klanglandschaften.

Budhaditya Chattopadhyay ist Medienkünstler, Theoretiker, Forscher und Autor. In seinen Arbeiten mit Sound, Visuals, Installation und Performance beschäftigt er sich mit der Klimakrise, dem menschlichen Einfluß auf Umwelt und Ökologie, Migration, Rassismus und Dekolonisierung. Wir werden über Soundscapes zeitgenössischer Großstädte, Subjektivität und Transzendenz im Hören und andere Themen aus seinem Buch The Nomadic Listener sprechen, das im August erscheinen wird.

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Akustische Perspektiven aus dem globalen Süden. Klingende Gastfreundschaft. Zeit, Sound und emanzipatorische Praxis. Radio als Aktivismus.

In Sonic Lectures, Live Performances, Gesprächen, Kompositionen, Dokumentationen und Hörstücken widmet sich radio in between spaces Wechselbeziehungen von Klang, öffentlichem und privatem Raum, aktivistischer und künstlerischer Praxis. Internationale Klangkünstler*innen und experimentelle Musiker*innen, Philosoph*innen und Theoretiker*innen, Kulturkritiker*innen und Journalist*innen verhandeln Fragen von Fremdheit und Nähe, Solidarität und Dissonanz, Vibration und Materialität, Bedeutung und Geräusch, Durchlässigkeit und Widerstand.

Redaktion: THOMAS GLÄSSER, JAN LANGHAMMER, THERESE SCHULEIT, FRANZISKA WINDISCH

Die Programmreihe In Between Spaces widmet sich neuen ästhetischen Hybriden und kulturellen Möglichkeitsräumen zwischen Pop und Avantgarde, Tradition und Experiment. In Zusammenarbeit mit der Akademie der Künste der Welt fanden 2019 zwei Ausgaben der Reihe statt. In Between Spaces: Mediterranean Crossings widmete sich dem Mittelmeer als Verbindung und flüssige Grenze zwischen Afrika und Europa. In Between Spaces: Indie Idiosyncracies nahm experimentelle Musiken aus Nordafrika und dem Nahen Osten in den Fokus.

radio in between spaces ist eine Zusammenarbeit von ZAM Zentrum für aktuelle Musik e.V. mit der Akademie der Künste der Welt, der Kunsthochschule für Medien Köln (KHM) sowie dem Experimentellen Radio der Bauhaus-Universität Weimar und seinen Projekten bauhaus.fm und shift.fm.

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