ADKDW

Akademie Spring 2018 Eröffnung

Akademie der Künste der Welt

Die Akademie der Künste der Welt (ADKDW) ist eine internationale Plattform für zeitgenössische Kunst und öffentlichen Diskurs in Köln. Die Akademiemitglieder - ein globales Kollektiv aus Künstler*innen, Wissenschaftler*innen und Kulturschaffenden - prägen die ADKDW und ihr Programm durch ihre interdisziplinären Perspektiven und künstlerischen Praktiken.

Mit ihrem Programm befördert die ADKDW ein kritisches Verständnis der Künste und will die gegenwärtigen Bedingungen der Kulturgeschichte und kulturellen Produktion offenlegen und neu denken. Vor diesem Hintergrund organisiert die ADKDW Veranstaltungen und Ausstellungen, produziert Publikationen und initiiert Recherche- und Studienprojekte.

Im ADKDW Studio finden regelmäßig Veranstaltungen unterschiedlicher künstlerischer und diskursiver Sparten statt. Außerdem veranstaltet die ADKWD mit unterschiedlichen Partner*innen Konzerte, Lesungen, Vorträge und Workshops an verschiedenen Orten der Stadt. Damit schafft die ADKDW ein Laboratorium künstlerischer und politischer Fragestellungen in Köln und macht das Potential einer transkulturellen urbanen Gesellschaft sichtbar.

Nature Theatre of Oklahoma 2016

Geschichte

Die Gründung der ADKDW geht auf den Vorschlag eines Initiativkreises um Navid Kermani, Manos Tsangaris und anderer Kölner Kulturschaffenden zurück. 2012 bestimmte eine Findungskommission bestehend aus Ralph Christoph, Amelie Deuflhard, Kasper König, Jan Krauthäuser, Louwrens Langevoort und Regina Wyrwoll die 14 Gründungsmitglieder der Akademie, die fortan das künstlerische Programm gestalten sollten und im Laufe der Zeit durch weitere Mitglieder ergänzt wurden.

2012 – 2014
Von Oktober 2012 bis Juni 2013 hielt die israelisch-niederländische Schriftstellerin und Kuratorin Galit Eilat das Amt der Präsidentin der Akademie inne. Im Anschluss arbeite bis März 2014 ein Interimsteam bestehend aus Ekaterina Degot, Liza Lim und Tom Holert am künstlerischen Programm der ADKDW. Das Programm der ADKDW formierte sich in dieser Zeit im Wesentlichen um eine Salon-Reihe. In den regelmäßig veranstalteten Salons stellten Akademie-Mitglieder, Fellows sowie eingeladene Künstler*innen und Expert*innen ihre aktuellen Projekte vor und diskutierten diese mit dem Kölner Publikum. Die Akademie richtete ferner ein Stipendienprogramm für zeitgenössische Künstler*innen, Theoretiker*innen und Kurator*innen aus außereuropäischen Ländern ein, das die Grundlagen des Austauschs zwischen internationalen und Kölner Kunstszenen schaffen sollte.

2014 – 2017
Unter der künstlerischen Leitung von Ekaterina Degot fand von 2014 bis 2017 zweimal im Jahr, jeweils für einen Zeitraum von zwei Monaten die PLURIVERSALE statt. Mit ortsbezogenen Projekten, Ausstellungen und Konzerten, Diskussionen, Filmvorführungen und performativen Symposien stellte sie eine Alternative dar zu den Rhythmen der Biennalen und deren Narrativen – die oft universalistisch und doch gleichermaßen relativistisch ausfallen.

2018 - 2021
Ab 2018 formiert sich das künstlerische Programm der ADKDW unter der Leitung von Madhusree Dutta um vier thematische Achsen: found:erased:palimpsest, Sites at Stake, Original Fakes und Hybrid Transactions. Durch das Durchkreuzen der vier thematischen Achsen und der unterschiedlichen räumlichen Dimensionen wurden Verbindungen zwischen Theorie und Praxis, zwischen Erinnerung und Spekulation, zwischen gelebter Erfahrung und künstlerischer Form geschaffen.

Cheap People are other people 2020

Bilanzen und Berichte

Die Akademie der Künste der Welt (ADKDW) ist eine gemeinnützige Kultureinrichtung, die im Jahr 2012 von der Stadt Köln ins Leben gerufen wurde. An dieser Stelle finden Sie die Geschäftsordnung der ADKDW sowie Jahresabschlüsse und Lageberichte.

Jahresabschluss 2021

Lagebericht 2021

Erklärung zur Unternehmensführung 2021

Jahresabschluss 2020

Lagebericht 2020

Erklärung zur Unternehmensführung 2020

Jahresabschluss 2019

Lagebericht 2019

Jahresabschluss 2018

Lagebericht 2018

Gesellschaftsvertrag der Akademie der Künste der Welt/Köln, gemeinnützige GmbH

Geschäftsordnung für den Aufsichtsrats

Geschäftsordnung für die Geschäftsführung

Leichte Sprache

Herzlich willkommen!

Herzlich willkommen!

Hier finden Sie Informationen in leicht verständlicher Sprache
über die Akademie der Künste der Welt, kurz ADKDW.


Schreibweisen

In diesem Text möchten wir alle Menschen ansprechen,
Deshalb nutzen wir die Sternchen-Schreibweise.
Wir schreiben zum Beispiel Künstler*innen und Aktivist*innen.
Damit meinen wir Frauen, Männer und
Menschen mit anderen Geschlechtern.

1. Über uns

ADKDW ist die Abkürzung für Akademie der Künste der Welt.
Die Akademie wurde im Jahr 2012 in Köln gegründet.
Schon damals hat die ADKDW wichtige Kunst- und Kultur-Themen behandelt.
Auch heute ist die ADKDW ein besonderer Ort:
Hier arbeiten und forschen Künstler*innen und Wissenschaftler*innen.
Außerdem besteht die Akademie aus einem internationalen Netzwerk,
in dem Mitglieder auf der ganzen Welt zusammenarbeiten.

Das sind die Aufgaben der Akademie:
● Wir fördern Kunst und Kultur.
● Wir bieten einen unabhängigen Ort für Gespräche und Austausch.
● Wir fördern den Kontakt zwischen
Menschen mit verschiedenen Nationalitäten, Kulturen und Glaubensrichtungen.

2. Die Akademie-Mitglieder

Die Mitglieder der ADKADW sind Künstler*innen,
Wissenschaftler*innen und Menschen,
die sich für Kultur einsetzen und in diesem Bereich arbeiten.
Diese Menschen bringen verschiedene Ideen,
künstlerische Fähigkeiten und Arbeitserfahrungen mit.
Denn sie kommen aus vielen verschiedenen Ländern.

Die Mitglieder haben diese Aufgaben:
● Sie entwickeln zusammen das Programm der Akademie.
● Sie bestimmen, wer die Akademie leitet.
● Sie wählen die Künstler*innen aus
für das Artists-in-Residence Programme
[gesprochen: A tist-in-Residenz-Programm].
Künstler*innen aus der ganzen Welt
können nach Köln kommen und hier arbeiten.

Mehr Informationen über die Mitglieder der ADKDW finden Sie hier:
https://www.adkdw.org/de/about#mitglieder.

3. Unser Programm

Die ADKDW arbeitet mit vielen Einrichtungen und Organisationen
überall auf der Welt zusammen.

Dazu gehören zum Beispiel die deutschen Goethe Institute
in verschiedenen Ländern, sowie Universitäten und Museen.
In der Zusammenarbeit der ADKDW mit diesen Einrichtungen
entstehen viele Veranstaltungen, Forschungs-Projekte und Veröffentlichungen.

Die ADKDW bekommt immer wieder neue Ideen für Ihre Arbeit
durch das internationale Residenz-Programm der ADKDW und
durch die Mitarbeit der Akademie-Mitglieder bei der Programm-Gestaltung.

Ein wichtiges Thema der ADKDW ist die deutsche Kolonialgeschichte
und wie Deutschland heute damit umgeht.
Im Kolonialismus haben Länder in Europa
Gebiete auf anderen Teilen der Erde erobert und ausgebeutet.
Die Folgen kann man noch heute überall auf der Welt sehen.

Das aktuelle Programm der ADKDW finden Sie hier:
https://www.adkdw.org/de/.

4. Unsere Veranstaltungsräume

Die Akademie hat ein Studio in Köln, in der Herwarthstraße 3.
Im Studio zeigt die Akademie zum Beispiel Ausstellungen und Filme.
Außerdem finden Gesprächsrunden, Workshops und Vorträge statt.

Die Akademie arbeitet eng zusammen mit verschiedenen Partner*innen in Köln.
Gemeinsam organisieren wir Konzerte, Lesungen und vieles mehr
an verschiedenen Orten in der Stadt.

Bei den Veranstaltungen können sich die Künstler*innen und Teilnehmer*innen gemeinsam austauschen über aktuelle Fragen zur Kunst und Politik.

5. ADKDW Residency: Residenz-Programm

Stipendium für Kunst und Forschung

Die Akademie vergibt Stipendien für Kunst und Forschung.
Ein Stipendium dauert meistens 2 Monate.
Ein Stipendium ist eine finanzielle Hilfe.
Das Geld muss man nicht zurückzahlen.
Die Akademie lädt für die Stipendien internationale Künstler*innen,
Akteur*innen und Denker*innen nach Köln ein.
Während des Stipendiums
● lernen sie die Stadt und die Region kennen,
● treffen sie sich mit Künstler*innen aus Köln und aus der Umgebung,
● können sie forschen und neue Ideen für ihre Arbeit bekommen.

Partizipatives Residenz-Programm

Das partizipative Residenz-Programm ist ein Stipendium in Köln.
Künstler*innen und Aktivist*innen können sich bewerben,
● wenn sie gerne mit anderen Menschen zusammenarbeiten.
● wenn sie interaktive Kunst machen.
Bei der interaktiven Kunst schauen Menschen nicht nur zu,
sondern sie nehmen Teil und sind selbst ein Teil der Kunst.
● wenn sie ein Programm für die Communities und Gruppen in Köln
entwickeln möchten.
Dazu gehören Workshops, Filme, Lesungen oder Ausstellungen.
Mit dem Programm sollen besonders Menschen angesprochen werden,
die oft benachteiligt und ausgeschlossen werden.
Das kann zum Beispiel wegen ihrer Herkunft und Kultur
oder wegen ihrer sexuellen Orientierung sein.

Mehr Informationen zur ADKDW Residency finden Sie hier:
https://www.adkdw.org/de/program/topics/3484adkdwresidency.

6. Ihr Besuch

Eintritt

Der Eintritt zu den Veranstaltungen der ADKDW ist meistens kostenlos.


Führungen während der Ausstellungen

Die ADKDW macht regelmäßig Ausstellungen.
Wenn Sie mehr über eine aktuelle Ausstellung wissen möchten,
dann können Sie eine Führung mitmachen.
Dabei bekommen Sie Erklärungen zum Verständnis der Ausstellung.
Die Führungen sind in deutscher Sprache oder in englischer Sprache
und finden in Gruppen statt.

Wenn Sie sich oder ihre Gruppe anmelden wollen
oder wenn Sie Fragen zu den Führungen haben,
dann schreiben Sie eine E-Mail an: info@adkdw.org.


Adressen und Anfahrt

Die Adresse unseres Studios ist:

ADKDW Studio
Herwarthstraße 3
50672 Köln

Telefon: 0049 221 337 74 80
E-Mail-Adresse ist: info@adkdw.org

Anfahrt
● Stadtbahn-Linien 12 und 15 bis Haltestelle Christophstraße/Mediapark
● Stadtbahn-Linien 3, 4, 5, und 15 bis Haltestelle Friesenplatz

Barrierefreiheit
Das ADKDW Studio hat keine Stufen oder Schwellen.
Wenn Sie einen Rollstuhl nutzen,
dann kommen Sie ohne Probleme hinein.
Eine barrierefreie Toilette gibt es nicht.


Bitte schreibe uns eine E-Mail,
● wenn Sie Fragen zur Barrierefreiheit haben,
● wenn Sie Vorschläge haben, wie die Barrierefreiheit verbessert werden kann,
● wenn Sie Fragen haben zu Ihrem Besuch
oder zum Beispiel einen Assistenz-Hund oder eine Assistenz mitbringen möchten.

Die Adresse unseres Büros ist:

ADKDW Office
Im Mediapark 7
50670 Köln

Telefon: 0049 221 337 74 80
E-Mail: info@adkdw.org

Anfahrt
● S-Bahn: Linie 6, 11,12 und 13 bis Haltestelle Hansaring
● Stadtbahn-Linien 12 und 15 bis Haltestelle Christophstraße/Mediapark

Barrierefreiheit
Der Raum ist barrierearm.
Bitte rufen Sie an, wenn Sie Fragen haben:
Telefon: 0049 221 337 74 80
Oder schreiben Sie uns eine E-Mail an: info@adkdw.org

7. Kontakt

Haben Sie Fragen oder möchten Sie uns etwas mitteilen?
Dann erreichen Sie uns per Telefon oder E-Mail.

Telefon: 0049 221 337 74 80
E-Mail: info@adkdw.org

Wir freuen uns auf Sie!

Der Text in Leichter Sprache ist von capito Berlin.
3 Personen aus verschiedenen Zielgruppen
haben den Text auf Verständlichkeit geprüft.

Mitglieder

Die Akademiemitglieder

Die Akademie der Künste der Welt (ADKDW) wird getragen von einem globalen Kollektiv, das seine unterschiedlichen Perspektiven und künstlerischen Praktiken in die Arbeit der Akademie einbringt. Die Akademiemitglieder – nationale und internationale Künstler*innen, Kurator*innen, Autor*innen, Wissenschaftler*innen und Kulturschaffenden – fungieren als interdisziplinärer Think-Tank. Neben der Beratung über die Ausrichtung und das Programm der ADKDW obliegt den Akademiemitgliedern die Wahl neuer Mitglieder und die Auswahl von Artists-in-Residence. Als Sprecher**in der Akademiemitglieder fungiert die jeweils amtierende Künstlerische Leitung der ADKDW.

© Inke Arns

Inke Arns


Dr. INKE ARNS ist Direktorin des HMKV Hartware MedienKunstVerein in Dortmund. Seit 1993 ist sie freie Kuratorin und Autorin mit den Schwerpunkten Medienkunst und -theorie, Netzkulturen sowie Osteuropa. Sie kuratierte u.a. Ausstellungen am bauhaus dessau, MG+MSUM Ljubljana, Gallery EXIT Pejë, KW Berlin, Museum of Contemporary Art Belgrad und MMOMA Moskau und ist Autorin und Herausgeberin zahlreicher Beiträge zur Medienkunst und Netzkultur. Von 2021–2022 hat sie die Gastprofessur für kuratorische Praxis an der Kunstakademie Münster inne. 2022 ist sie Kuratorin des Pavilions der Republik Kosovo (Künstler: Jakup Ferri), 59th International Art Exhibition, La Biennale di Venezia.

© Christine Fenzl

Ute Meta Bauer


UTE META BAUER ist Kuratorin von Ausstellungen und Vortragsreihen zu zeitgenössischer Kunst, Film, Videokunst und Sound Art, die künstlerische Formate mit anderen Disziplinen zusammenführen. Seit 2013 ist sie Gründungsdirektorin des NTU Centre for Contemporary Art in Singapur und zudem als Professorin an der School of Art, Design and Media der Technischen Universität Nanyang tätig. Von 2012 bis 2013 war sie Dekanin für Bildende Künste am Royal College of Art in London. Zuvor lehrte sie als Professorin an der Fakultät für Architektur und Raumplanung des Massachusetts Institute of Technology (MIT) in Cambridge, Massachusetts. Dort war sie zudem von 2009 bis 2012 Gründungsdirektorin des Program in Art, Culture and Technology (ACT) und von 2005 bis 2009 Leiterin des MIT Visual Arts Program. Im Jahr 2015 kuratierte sie gemeinsam mit Paul Ha, dem Leiter des MIT List Visual Art Center, den US-Pavillon auf der 56. Venedig-Biennale, wo Arbeiten der Künstlerin Joan Jonas zu sehen waren. Der Pavillon erhielt von der internationalen Jury die Ehrenauszeichnung für den besten nationalen Pavillon.

Am NTU Centre for Contemporary Art in Singapur (ko-)kuratierte sie Allan Sekula: Fish Story, to be continued (2015), Ghosts and Spectres – Shadows of History (2017), The Oceanic (2017/2018), Tarek Atoui The Ground: From the Land to the Sea (2018), Trees of Life: Knowledge in Material (2018), Stagings. Soundings. Readings. Free Jazz (2018), Siah Armajani: Spaces for the Public. Spaces for Democracy (2019) und zuletzt The Posthuman City: Climates. Habitats. Environments (2019/2020).

Bauer war künstlerische Leiterin der 3. Berlin Biennale für zeitgenössische Kunst (2004) sowie Ko-Kuratorin der documenta11 (2001-2002) unter der Leitung des inzwischen verstorbenen Okwui Enwezor. Sie ist Herausgeberin zahlreicher Publikationen zu zeitgenössischer Kunst, darunter zuletzt South East Asia. Spaces of the Curatorial (mit Brigitte Oetker, Sternberg Press 2016), Thomas Saraceno: Arachnid Orchestra. Jam Sessions (mit Anca Rujoiu, NTU Centre for Contemporary Art Singapore 2017), Place.Labour.Capital (mit Anca Rujoiu, Mousse Publishing 2018) und The Impossibility of Mapping (Urban) Asia (mit Khim Ong und Roger Nelson, World Scientific 2020). Bauer ist ferner Mitglied in zahlreichen Gremien und Findungskommissionen, unter anderem des Rockbund Art Museums in Shanghai, der Bergen Assembly in Bergen/Norwegen und der documenta in Kassel.

Binna Choi


BINNA CHOI praktiziert das Kuratieren in einem erweiterten Sinne, indem sie Kunst in Beziehung zu Praktiken des sozialen Wandels setzt und an Kunstinstitutionen als exemplarische institutionelle Orte arbeitet. Seit 2008 ist Casco Art Institute: Working for the Commons Binnas wichtigste Anlaufstelle für diese kuratorische Praxis. Dort hat sie eine Reihe von langfristigen, kollaborativen/disziplinübergreifenden künstlerischen Forschungsprojekten und -programmen kuratiert, wie Grand Domestic Revolution, co-kuratiert mit Maiko Tanaka (2010-13), Composing the Commons (2013-16) und Site of Unlearning (Art Organizations) mit Annette Krauss und dem Casco-Team (2014-18). Sie alle beinhalten Aufträge, Ausstellungen, Co-Forschungssituationen und Publikationen.

Im Jahr 2018 haben Binna und das Casco-Team die organisatorische Umstrukturierung eingeleitet; die institutionelle Namensänderung von "Casco - Office for Art Design and Theory" in "Casco Art Institute: Working for the Commons" markiert die Umstrukturierung. Das Casco Art Institute widmet sich dem kollektiven Studium der Gemeingüter durch die Praxis der Kunst ebenso wie der Praxis von Kunst durch das kollektive Studium der Gemeingüter. Jenseits von Binaritäten wie dem Privaten und Öffentlichen, dem Intellektuellen und Manuellen, dem Städtischen und Ländlichen sowie dem Institutionellen und Selbstorganisatorischen schlägt Casco die Commons als eine fortwährende Bewegung für nicht-binäre Zukünfte der Gleichheit und Vielfalt vor. Sein künstlerisches Programm ist um mehrere Studienlinien organisiert, während die Organisation selbst als Ort des commoning praktiziert wird. Eine der Studienlinien ist Unmapping Eurasia, eine mehrjährige Untersuchung, die Binna mit You Mi durchführt. Indem sie Eurasien als Terrain betrachten, in dem sich Geo-Politik, Geo-Philosophie und Geo-Poesie überlappen, eröffnen sie einen transkulturellen Kontext für die Verständigung über die europäisch-asiatische Grenze hinweg.

Binna unterrichtet am Masterprogramm des Dutch Art Institute und arbeitet für und mit dem translokalen Netzwerk Arts Collaboratory. Sie ist auch Mitbegründerin von Cluster, einem europäischen Netzwerk von Kunstorganisationen, die sich eng mit ihrer Umgebung beschäftigen. Sie arbeitete im kuratorischen Team der Gwangju Biennale 2016 mit dem Titel The Eighth Climate (What Does Art Do) und organisierte in diesem Zusammenhang gemeinsam mit Maria Lind das globale Forum und die Gemeinschaft experimenteller Kunstorganisationen mit dem Titel All the Contributing Factors. Zusammen mit Yollótl Alvarado und Brigitta Isabella organisierte sie eine experimentelle Ausstellung, die die Arbeitsprinzipien des Arts Collaboratory im Asia Culture Center, Gwangju, vorstellte. Binna hält außerdem regelmäßig öffentliche Vorträge über institutionellen Wandel und andere Formen kuratorischer Praxis und nimmt beratende Funktion ein.

© Dörthe Boxberg

Madhusree Dutta


MADHUSREE DUTTA ist eine in Indien und Deutschland lebende Filmemacherin, Autorin und Kulturproduzentin. Sie ist Gründerin und ehemalige Direktorin (1998-2016) von Majlis, einem Zentrum für Rechtsdiskurse und interdisziplinäre Kunstinitiativen in Mumbai, und ehemalige künstlerische Leiterin (2018-2021) der Akademie der Künste der Welt in Köln, Deutschland. Ihre Interessengebiete sind dokumentarische Praktiken, Urbanologie, interdisziplinäre Archivierungspraktiken und urbane öffentliche Kultur.

Duttas Filme werden auf zahlreichen internationalen Filmfestivals und Kunstveranstaltungen gezeigt und in mehreren Universitätsinstituten und Studienzentren unterrichtet. 2019 erhielt sie den Lifetime Achievement Award des International Documentary & Short Film Festival von Kerala und den Preis Kulturmanagerin des Jahres des Kölner Kulturrates. Sie hat mehrere groß angelegte Projekte zu städtischen öffentlichen Raumkulturen initiiert, darunter Project Cinema City: Research Art and Documentary Practices (2009-2014) - ein interdisziplinäres Projekt über das Kino als öffentliche Kultur in Mumbai, und Memory Stations (2018-2019), ein öffentliches Geschichtsprojekt in postindustriellen Städten in Nordrhein-Westfalen in Deutschland.

Zu ihren Veröffentlichungen gehören dates.sites: Bombay / Mumbai - eine textliche und grafische Zeitleiste der städtischen öffentlichen Kultur im 20. Jahrhundert; Project Cinema City - eine Anthologie von Aufsätzen über kinoproduzierende Städte; fake hybrid sites palimpsest: Essays on Leakages - über Porosität in kulturellen Praktiken.

Von 2018 bis 2021 war Madhusree Dutta Künstlerische Leiterin der Akademie der Künste der Welt (ADKDW). Derzeit arbeitet sie als freischaffende Künstlerin und Kuratorin.
www.madhusreedutta.net

(Stand: 2022)

Foto: Dörthe Boxberg

© Chimurenga

Ntone Edjabe

NTONE EDJABE ist Journalist und DJ. Er ist Gründer von Chimurenga, einer panafrikanischen Plattform für Kunst und Politik. Zu Chimurengas Initiativen zählen die Zeitung The Chronic sowie Pan African Space Station und Chimurenga Library.

Bild: Lyra Garcellano

Merv Espina


MERV ESPINA ist Künstler und Kurator und lebt in Las Piñas, Metro Manila. 2014 initiierte er gemeinsam mit anderen die Kalampag Tracking Agency und 2016 das Kamuning Public Radio. Er unterstützt die Durchführung des WSK Festival of the Recently Possible sowie die Nusasonic Plattform und trägt zu Radio alHara Palestine bei. Seine künstlerischen Auseinandersetzungen resultieren in Installationen und Filmvorführungen, Seminaren und Magazinen, Musikmixen und Comix-Anthologien, Piratenradio-Hacks, Choreografien und Parfumproduktionen. Seine Kunstprojekte waren auf der Jakarta Biennale 2015 und der Yokohama Triennale 2020 zu sehen.

© Zoé Aubry

Petrit Halilaj

Petrit Halilaj (geb. 1986 in Kostërrc, Kosovo) versteht Ausstellungen als eine Möglichkeit, den Lauf der persönlichen und kollektiven Geschichte zu verändern und komplexe Welten zu schaffen, die Raum für Freiheit, Begehren, Intimität und Identität beanspruchen. Seine Arbeit ist eng mit der jüngeren Geschichte seines Heimatlandes Kosovo und den Folgen kultureller und politischer Spannungen in der Region verbunden, die er oft als Ausgangspunkt nimmt, um gegenläufige Poetiken für die Zukunft zu entfachen. Die Projekte, die in seiner Biografie wurzeln, umfassen eine Vielzahl von Medien, darunter Skulptur, Zeichnung, Text und Performance. Oftmals verwendet er Materialien aus dem Kosovo und manifestiert sie als ambitionierte Rauminstallationen, in denen er persönliche Beziehungen, Orte und Menschen in skulpturale Formen überträgt. Halilajs Praxis kann als spielerischer und bisweilen respektloser Versuch gesehen werden, sich gegen unterdrückerische Politik und soziale Normen aufzulehnen und alle Formen von Verbundenheit und Freiheit ungezähmt zu feiern.

Halilaj hatte Einzelausstellungen u. a. im Fries Museum, Leeuwarden; Tate St. Ives, UK; Palacio de Cristal, Museo Reina Sofia, Madrid; New Museum, New York; Fondazione Merz, Turin; Hammer Museum, Los Angeles; Paul Klee Zentrum, Bern; Pirelli HangarBicocca, Mailand; Kölnischer Kunstverein, Köln; Bundeskunsthalle, Bonn; Fondation d'Entreprise Galeries Lafayette, Paris; Kunsthalle Sankt Gallen.

Halilaj studierte an der Brera Academy of Fine Art in Mailand. Er erhielt 2018 das Smithsonian Artist Research Fellowship (SARF) und absolvierte das MAK-Schindler Scholarship Program in den Mackey Apartments, Los Angeles, sowie Aufenthalte in der Villa Romana, Florenz und Fürstenberg Contemporary, Heiligenberg. Derzeit ist er Professor an der Ecole Nationale Supérieure des Beaux Arts de Paris, Frankreich, zusammen mit seinem Partner und oftmals Kollaborateur Álvaro Urbano. Er lebt und arbeitet zwischen Deutschland, dem Kosovo und Italien.

© Jan Kryszons

Nanna Heidenreich


NANNA HEIDENREICH (*1970) ist Professorin für Transkulturelle Studien an der Universität für angewandte Kunst in Wien. Sie ist Medien- und Kulturwissenschaftlerin sowie Kuratorin für Film, Video sowie politische und theoretische Interventionen. Zu ihren kuratorischen Arbeiten zählen Forum Expanded auf der Berlinale (2008-2017), HKW (2016/17), Hotspots. Migration und das Meer, ADKDW, 2019. Ihr jüngstes Projekt war Auslaufende Umwelten, welches zusammen mit Marcus Held für den Kunstverein D21 in Leipzig entworfen wurde. Zu ihren Forschungsschwerpunkten gehören postkoloniale Medientheorie, kritische Migrationsstudien, Bildpolitik, Kunst & Aktivismus, Queer Cinema, ozeanische Perspektiven und zuletzt der Diskurs über sogenannte invasive Arten. Sie lebt in Wien und Berlin.
nannaheidenreich.net.

(Stand: 2022)

Max Jorge Hinderer Cruz

MAX JORGE HINDERER CRUZ ist ein bolivianisch-deutscher Kurator und Kulturkritiker. Von März 2019 bis Juni 2020 war er Direktor des Nationalen Kunstmuseums (Museo Nacional de Arte, MNA) in La Paz, wo er das Programm für Dekoloniale Studien in der Kunst (Programa de Estudios Descoloniales en Arte, PED) des Museums gründete und für eine historische Veränderung des institutionellen Profils verantwortlich war. Seine Arbeit am Museum wurde vom Internationalen Komitee für Museen und Sammlungen Moderner Kunst (CIMAM) anerkannt und als Referenz für die internationale Museumsgemeinschaft in den Bereichen soziale Inklusion und Bildung bezeichnet.

Arbeit als Kurator (Auswahl): von 2008 bis 2011 war er Kurator des Ausstellungs- und Publikationsprojekts Principio Potosí (Museo Reina Sofía, Madrid/Haus der Kultur der Welt, Berlin/MNA und MUSEF La Paz - mit Alice Creischer und Andreas Siekmann). Von 2014 bis 2016 war er Koordinator von P.A.C.A. (Program of Autonomous Cultural Actions) und Seminário Público Micropolíticas in São Paulo (mit Suely Rolnik, Amilcar Packer und Tatiana Roque). Mit Paul B. Preciado, Margarita Tsomou und Nelli Kambouri organisierte er zwischen 2016 und 2017 die Apatride Society als Teil des Veranstaltungsprogramms der Documenta14 in Athen und Kassel. 2017 wurde er von der Pan African Space Station/Chimurenga eingeladen, einen Teile ihres Projekts Angazi, but I'm sure. im Museo Tamayo in Mexiko-Stadt zu programmieren.

Hinderer Cruz ist Autor des Buches Hélio Oiticica and Neville D'Almeida: Block-Experiments in Cosmococa - program in progress (Afterall Books/MIT Press, 2013 - mit Sabeth Buchmann) und u.a. Herausgeber von Kunst und Ideologiekritik nach 1989/Art and Ideology Critique After 1989 (Verlag der Buchhandlung Walther König/Kunsthaus Bregenz, 2013 – with E. Birkenstock, et al.).

Seine Texte und seine Kulturkritik wurden auf Spanisch, Deutsch, Englisch, Portugiesisch und Französisch in verschiedenen Formaten in Katalogen, Zeitschriften und internationalen Zeitungen in Europa, Afrika, den USA und Lateinamerika veröffentlicht. Hinderer Cruz veröffentlicht regelmäßig Essays in der bolivianischen Zeitung La Razón.

Hinderer Cruz war 2016 Fellow der Akademie der Künste der Welt (ADKDW) und ist seit 2018 Mitglied. Von 2022-2023 war er Künstlerischer Leiter der ADKDW.

Soyoung Kim (aka Jeong Kim)


KIM SOYOUNG (JEONG) ist Professorin für Filmwissenschaft an der Korea National University of Arts, Direktorin des Trans-Asia Screen Culture Institute und Gastprofessorin an der Duke University, UC Berkeley sowie UC Irvine. Sie ist Herausgeberin der zehnbändigen History of Korean Cinema, National Research Foundation of Korea, zusammen mit Chris Berry und Lynn Spiegel Mitherausgeberin von Electronic Elsewheres: Media, Technology, and the Experience of Social Space und mit Shiuhhuah Serena Chou und Rob Wilson von Geo-Spatiality in Asian and Oceanic Literature and Culture: Worlding Asia in the Anthropocene. Soyoung Kims Exile Trilogy (2014-2017) umfasst drei Dokumentarfilme über Koreaner in Zentralasien, Russland und Korea. Kim Soyoung führte außerdem Regie bei der Women's History Trilogy, einer Trilogie von Dokumentarfilmen (Koryu: Southern Women South Korea, I'll Be Seeing Her und New Women: Her First Song), die zwischen 2000 und 2004 realisiert wurden. Sie war Ehrengast des Internationalen Filmfestivals von Guanajuato.

(Stand: 2022)

© Lawrence Liang

Lawrence Liang


LAWRENCE LIANG ist Rechtswissenschaftler und Autor und ist beim Alternative Law Forum in Bangalore, Indien tätig. Sein Arbeitsinteresse liegt am Schnittpunkt von Recht und Kulturpolitik. Er beschäftigt sich insbesondere mit Fragen der Medienpiraterie, Urheberrecht sowie rechtlichen Aspekten der Populärkultur und arbeitet eng mit der unabhängigen Rechercheinitiative Sarai in Neu-Delhi am Forschungsprojekt Intellectual Property and the Knowledge/Culture Commons zusammen. Liang ist Autor von Free/Open Source Software. Open Content (2007) und The Public is Watching: Sex, Laws and Videotape (2007). Gemeinsam mit anderen verfasste er 2016 Invisible Libraries, eine spekulative Erzählung über Bibliotheken und die Zukunft des Lesens.

Maha Maamoun


MAHA MAAMOUN ist eine in Kairo lebende Künstlerin, Kuratorin und freie Verlegerin. In ihrer Arbeit widmet sie sich der Form und Funktion von kulturellen Bildern und untersucht somit das kulturelle Gewebe, das wir weben und mit dem wir verwoben sind. Sie arbeitet kollaborativ an unabhängigen Verlags- und Ausstellungs-Projekten und ist Gründungsmitglied des Contemporary Image Collective (CiC), einem 2004 in Kairo gegründeten gemeinnützigen Raum für Kunst und Kultur. Außerdem ist sie Mitbegründerin der unabhängigen Verlagsplattform Kayfa ta. Ihre Arbeiten wurden vielfach ausgestellt.

Olivier Marboeuf

OLIVIER MARBOEUF ist Schriftsteller, Performer und unabhängiger Kurator. Er gründete das unabhängige Kunstzentrum Espace Khiasma, welches er von 2004 bis 2018 in Les Lilas, am Stadtrand von Paris, leitete. Bei Khiasma hat er ein Programm entwickelt, das sich mit der Darstellung von Minderheiten in Form von Ausstellungen, Vorführungen, Debatten, Performances und Kooperationsprojekten befasst. Olivier Marboeuf interessiert sich für verschiedenen Arten der Wissensvermittlung und entwirft permanente oder ephemere Strukturen, die auf Gesprächen und spekulativen Praktiken der Narration basieren. Er ist Mitglied des Film- und Performance-Kollektivs The Living and The Dead Ensemble. Derzeit ist er als Filmproduzent bei Spectre productions tätig. Ein großer Teil seiner kritischen Texte ist auf seinem Blog Toujours Debout versammelt.
www.olivier-marboeuf.com
www.khiasma.net
www.spectre-productions.com

(Stand: 2022)

© Nana Oforiatta Ayim

Nana Oforiatta Ayim


NANA OFORIATTA AYIM arbeitete für die UN in New York und ist heute weltweit v.a. als Kunstvermittlerin und Kuratorin, aber auch als Filmemacherin tätig. Nana Oforiatta Ayim ist Kuratorin des ghanaischen Pavillons auf der Biennale in Venedig 2019 und 2022 sowie Gründerin und Direktorin des ANO Institute of Arts & Knowledge. Das ANO arbeitet daran, pan-afrikanische Perspektiven durch Ausstellungen, Stipendien, den Aufbau von Institutionen sowie durch die Zusammenarbeit mit lokalen Gemeinschaften und Regierungen aus aller Welt zu etablieren. Sie ist Vorstandsmitglied der Vereinigung der Museen und Kulturerbe-Stätten Ghanas. 2019 erschien ihr Debütroman Wir Gotteskinder.

Adriana Schneider Alcure

ADRIANA SCHNEIDER ALCURE ist Künstlerin, Theaterregisseurin, Schauspielerin und Dramaturgin und hatte mehrere Bühnenproduktionen erarbeitet. Sie ist Mitglied von Coletivo Bonobando, Grupo Pedras de Teatro und Muda Other Economies. Derzeit ist sie Professorin im Graduiertenprogramm Kunst der Szene und Theaterregie an der Fakultät für Kommunikation der Bundesuniversität von Rio de Janeiro (UFRJ). Sie war Postdoc-Stipendiatin im Rahmen des Capes-Humboldt-Forschungsstipendiums an der Universität Bonn (2018/2019) mit einem Forschungsprojekt zu Kunst und Faschismus mit dem Titel Künstlerische, politische und pädagogische Strategien im Gebrauch populärer Formen des Puppentheaters: On the Kaspertheater. Adriana Schneider Alcure promovierte in Anthropologie am PPGSA/UFRJ (2007), mit einem Doktorandenpraktikum am LAI/FU-Berlin, einschließlich eines DAAD/CNPq-Stipendiums (2005/2006).

(Stand: 2022)

© Felicitas von Lutzau

Marc Siegel


MARC SIEGEL ist Professor für Filmwissenschaft an der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz. Seine Forschungsschwerpunkte liegen vor allem im Bereich der Queer Studies und des Experimentalfilms. Sein Buch A Gossip of Images erscheint demnächst bei Duke University Press. Zu seinen Publikationen gehören die gemeinsam herausgegebenen Sammelbände Film Culture 80: The Legend of Barbara Rubin (Spector Books, 2018), Synchronisierung der Künste (Fink, 2013), Outside. Die Politik queerer Räume (b_books, 2005) und eine 2014 erschienene Sonderausgabe der Zeitschrift Criticism über den Underground-Künstler Jack Smith. Er ist auch als freier Kurator tätig. Er kuratierte zahlreiche Filmreihen und Programme für Film- und Performance-Festivals sowie Museen und Galerien, darunter die Berlin Biennale, die Berlinale, Tate Modern (London), CCCB (Barcelona), Bunkier Sztuki (Krakau) und das Goethe-Institut (Kalkutta). Außerdem ko-kuratierte er die Festivals "EDIT FILM CULTURE!" (Berlin, 2018); "Camp/Anti-Camp: A Queer Guide to Everyday Life" (Berlin/Frankfurt, 2012); und "LIVE FILM! JACK SMITH! Five Flaming Days in a Rented World" (Berlin, 2009). Er ist im Beirat der Sektion Forum Expanded der Berlinale und einer der Mitbegründer*innen des Berliner Kunstkollektivs CHEAP.

© Francis Oghuma

Nanette Snoep

NANETTE SNOEP, geboren 1971 in Utrecht, ist eine niederländische Anthropologin und Kulturmanagerin, die nach ihrem Studium in Paris an verschiedenen europäischen Museen arbeitete. Vor ihrer Ernennung zur Direktorin des Rautenstrauch-Joest-Museums in Köln im Jahr 2019 war sie u. a. am Aufbau des Pariser Musée du Quai Branly beteiligt. Zuletzt leitete sie die Staatlichen Ethnographischen Sammlungen Sachsens in Leipzig, Dresden und Herrnhut.

Mi You


MI YOU ist eine in Beijing geborne Kuratorin, Forscherin und wissenschaftliche Mitarbeiterin der Kunsthochschule für Medien Köln. Sie kuratierte künstlerische Rechercheprojekte, die an verschiedenen Veranstaltungsorten zu sehen waren, wie der Shenzhen/Hong Kong Bi-City Biennial of Architecture and Urbanism (2007), der Istanbul Design Biennale (2012), der Lissabon Triennale and der Athens Biennale (2013), im v2_lab for the unstable media (2015) und im SAVVY Contemporary (2016). In ihrer langjährigen Forschung und ihren kuratorischen Projekten geht sie von der Seidenstraße als Sinnbild tiefenzeitlicher, tiefenräumlicher, dezentralisierter und nomadischer Vorstellungswelten aus. Unter diesem Titel hat sie eine Serie von Performance-Programmen am Asian Culture Center Theater in Gwangju, Südkorea, und bei der ersten Ausgabe des Ulaanbaatar International Media Art Festival in der Mongolei (2016) kuratiert. Ihre transkulturelle kuratorische Arbeit präsentierte sie in Ausstellungen wie "Around Ai Weiwei: Photograph 1983-2016" im CAMERA - Centro Italiano per la Fotografia und "Qiu Zhijie: Journeys without Arrivals" im Van Abbemuseum, Eindhoven (2017).

Sie hält weltweit Vorträge, u.a. im Haus der Kulturen der Welt (Berlin), im Vera List Center for Arts and Politics (New York), in der Rijksakademie (Amsterdam), im Global Art Forum (Dubai). Als Dozentin war sie u.a. am Dutch Art Institute und an der Universität der Künste Berlin tätig. Ihr wissenschaftliches Interesse gilt der Philosophie der Performance, der Wissenschafts- und Technologieforschung sowie der Philosophie der Immanenz östlicher und westlicher Tradition. Sie veröffentlicht u.a. in Performance Research, PARSE, MaHKUscript: Journal of Fine Art Research, Yishu, LEAP, Southeast of Now.

Sie ist Stipendiatin der Alexander von Humboldt Stiftung, des Zentrum Paul Klee (Schweiz) und der Independent Curators International (USA). Darüber hinaus ist sie Leiterin von Arthub in Shanghai und berät das Institute for Provocation in Beijing.

© Singapore Art Museum

Ala Younis


Die Künstlerin und Kuratorin ALA YOUNIS arbeitet an Film- und Verlagsprojekten und ist Research Scholar am al Mawrid Arab Center for the Study of Art, an der New York University Abu Dhabi. Sie ist Mitbegründerin von Kayfa ta; die Verlagsinitiative wurde 2012 gegründet und nutzt die beliebte Form von Bedienungsanleitungen, um auf einige der heute bestehenden Anforderungen zu reagieren. Das Projekt veröffentlichte über 20 Publikationen und organisierte vier Ausstellungen über die Arbeit unabhängiger Verleger. Younis hat seit 2021 außerdem die Co-Leitung der Ausstellungs- und Filmprogramme für die Sektion Forum Expanded der Berlinale inne. Die Sektion verwendet Filmprogramme und Ausstellungsformate, um einen vielfältigen, innovativen Raum zu schaffen, in dem aktuelle und historische, analoge und digitale Filmthemen, Installationskunst, Performance und Musik thematisiert werden. Als Co-Künstlerische Leiterin von Natasha, der Singapur Biennale 2022, initiierte Ala Younis Ausstellungen, die Begegnungen mit der Kunst ermöglichten, die das Publikum zur eigenen Interpretation der Kunstwerke anregen sollten. Seit 2018 ist Younis Mitglied der Akademie der Künste der Welt / Köln, wo sie 2021 die Ausstellung HANDS: an art campaign co-kuratierte: Inmitten der Pandemie gelang es ihr mit dem Ausstellungsprojekt taktile Empfindungen, Verspieltheit und Interaktion zurück in das öffentliche Leben zu bringen. HANDS umfasste neue Auftragsarbeiten, die fünf Monate lang im Kölner Academyspace gezeigt wurden.

Seit 2023 ist Ala Younis Künstlerische Leiterin der Akademie der Künste der Welt und Sprecherin der ADKDW Mitglieder.

(Stand: 2023)

© KB Mpofu

Percy Zvomuya


PERCY ZVOMUYA ist ein in Harare lebender Autor, Journalist, Kritiker und Fußballfan. Er ist Gründungsmitglied und ehemaliger Mitherausgeber des "Con Magazine", eines Johannesburger Autorenkollektivs. Bis Ende 2013 war er fast zehn Jahre lang für den "Mail & Guardian" (Südafrika) tätig. 2014 war er Jurymitglied des Caine Prize of African Writing. Im selben Jahr hat er das Miles Morland Stipendium für ein Buch über Robert Mugabe erhalten. Darüber hinaus veröffentlicht er Beiträge für das Blog "Africa is a Country", die Plattform "Chimurenga", das Magazin "Jacobin", das Blog der "London Review of Books", das Kreativzentrum "Moto" (Simbabwe) und die "Sunday Times" (Südafrika).

Ehemalige Mitglieder

Ehemalige Mitglieder

ALI SAMADI AHADI

KADER ATTIA

EKATERINA DEGOT

GALIT EILAT

MONIKA GINTERSDORFER

INTI GUERRERO

TOM HOLERT

LIZA LIM

FAUSTIN LINYEKULA

TIENCHI MARTIN-LIAO

HANS ULRICH OBRIST

LEMI PONIFASIO

WALID RAAD

DAVID RIFF

MARK TERKESSIDIS

TERRE THAEMLITZ

ROSEMARIE TROCKEL

STEFAN WEIDNER

LIAO YIWU

TOM ZÉ

Team

Rafael Andrade-Córdova

Projekt- und Ausstellungsmanager

RAFAEL ANDRADE-CÓRDOVA ist seit Mai 2024 für die Akademie der Künste der Welt (ADKDW) tätig. Er studierte Kunst an der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft (Klasse Michael Reisch /Fotografie und Mediale Künste) und der Kunsthochschule für Medien Köln. Seit 2018 arbeitet er selbstständig mit seinem Studio RA Bureau in der Koordination und Produktion von Kunst- und Designprojekten. Relevante Projekte sind z.B. die Konzeption, Gestaltung und Produktion des Projektes "Remote Island" für das NS-DOK/El-De Haus mit Fokus auf Reflexion und Bewusstsein für die Relevanz von Demokratie und Leben in der Gesellschaft. Er ist Mitglied im Bühnen Kunst Salon e.V., einem Verein, der sich auf die berufliche Entwicklung im Bereich Schauspiel für Menschen mit Behinderungen konzentriert. Ebenfalls ist er Gründungsmitglied des Beiste Kunstraums im Agnes Viertel in Köln.

cordova(@)adkdw.org

Janna Dittmeyer

Leitung Kommunikation

JANNA DITTMEYER ist seit Oktober 2021 für die Akademie der Künste der Welt (ADKDW) tätig. Zuvor arbeitete sie u.a. am Theater Dortmund, dem Schauspiel Köln sowie beim Impulse Theater Festival in den Bereichen Marketing, Dramaturgie und Produktionsleitung. Im Anschluss war sie als Regieassistentin am Düsseldorfer Schauspielhaus sowie als Projektmanagerin im Bereich Marketing für das Festival der Künste, Ruhrtriennale, tätig.

dittmeyer(@)adkdw.org

Sarah Fatima Schütz

Koordinatorin des Künstlerischen Programms

SARAH FATIMA SCHÜTZ ist seit Januar 2022 im Team der künstlerischen Leitung an der Akademie der Künste der Welt (ADKDW). Sie studierte Kunstgeschichte und Ethnologie im Grundstudium an der Universität Hamburg und im Master an der Universität zu Köln.

Von 2016 bis 2018 war sie in der Zentralstelle für wissenschaftliche Sammlungen der Universität Hamburg tätig, zuletzt arbeitete sie im Stadtmuseum Köln und als Vermittlerin in der Ausstellung RESIST! – Die Kunst des Widerstands im Rautenstrauch-Joest-Museum Köln. In ihrer politischen Praxis beschäftigt sie sich wissenschaftlich sowie über die Medien Film und Performance mit Theorien und Praktiken zur Dekolonisierung von Wissensbeständen, Museumsethnologie, Kolonialfotografie und Anti-Diskriminierungsarbeit.

schuetz(@)adkdw.org

Monika Kerkmann

Geschäftsführung


Monika Kerkmann studierte Kunstgeschichte, Archäologie und Philosophie an der Universität zu Köln. Von 2006-2015 war sie wissenschaftliche und kuratorische Assistentin in der Julia Stoschek Collection, Düsseldorf tätig, eine der weltweit umfangreichsten Privatsammlungen zeitbasierter Kunst, die sich der öffentlichen Präsentation, Förderung, Erhaltung und Wissenschaft von Medien- und Performancekunst widmet. 2015 wurde sie Direktorin der Standorte Düsseldorf und Berlin und arbeitete u.a. mit Künstler*innen wie Ed Atkins, Trisha Donnelly, Cao Fei, Cyprien Gaillard, Arthur Jafa oder STURTEVANT. 2020 wechselte Kerkmann ins Projekt- und Partnership Management der gemeinnützigen Kunstplattform LAS art foundation in Berlin, die sich an der Schnittstelle von Kunst, Technologie und Wissenschaft bewegt. Dort betreute sie Ausstellungsprojekte mit Alexandra Daisy Ginsberg, Libby Heaney, Jakob Kudsk Steensen oder Robert Irwin. 2022- 2023 war sie Co-Direktorin des gemeinnützigen Künstlernachlasses von Michel Majerus (1967-2002) in Berlin, der sich ansässig im ehemaligen Atelier des Künstlers, der wissenschaftlichen und künstlerischen Erforschung, Präsentation und Kontextualisierung des Werks von Michel Majerus widmet. Ein zentraler Schwerpunkt ist die Bewahrung seines umfangreichen Œuvres, das in einem kurzen Zeitraum ab Ende der 1980er Jahre entstanden ist. In den Räumlichkeiten finden auch regelmäßig Ausstellungen und Veranstaltungen statt. Während dieser Zeit organisierte Kerkmann zusammen mit dem Kurator Fabian Schöneich das Ausstellungsprojekt Fuck, u.A. mit Künstler*innen wie Jana Euler, Isa Genzken, Lauren Halsey und Martine Syms und bereitete das Archivprojekt Let’s Play Majerus G3 mit Cory Arcangel vor.

kerkmann(@)adkdw.org

Jan Kryszons

Leitung Künstlerische Produktion

JAN KRYSZONS unterstützt seit September 2014 die Akademie der Künste der Welt (ADKDW) und ihre Künstler*innen bei der Produktion von Veranstaltungen, Ausstellungen, Performances und Konzerten. Kryszons studierte an der Kunstakademie Düsseldorf und realisierte, unter anderem als Co-Kurator und Projektleiter, diverse nationale und internationale Kulturprojekte für den Kunstraum Noordkaap aus den Niederlanden.

kryszons(@)adkdw.org

Silke Schuster

Projektassistenz

SILKE SCHUSTER ist seit April 2024 für die ADKDW tätig.
Studium der Europäischen Ethnologie an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg.

schuster(@)adkdw.org

Paulina Seyfried

Strategische Beratung ADKDW Residency und Institutionsentwicklung

PAULINA SEYFRIED (sie/ihr) war von August 2023 bis Juli 2024 die Vertretende Ko-Leitung der ADKDW Residency. Ab August 2024 arbeitet sie als strategische Geschäftsführung für das ADKDW Residency Programm und als konzeptionelle Beraterin in der Institutionsentwicklung. Paulina bezeichnet sich selbst als behindert, sehend, queer und weiß. Paulina studierte Kunst- und Bildgeschichte an der Humboldt-Universität in Berlin (B.A.) und an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (M.A.). 2022 arbeitete sie als Projektmitarbeit am Rautenstrauch-Joest-Museum und war von 2022 – 2023 Koordinatorin für institutionelle Zugänglichkeit und lokale Kollaborationen in der Temporary Gallery für das Projekt Islands of Kinship. Paulina war die geschäfsführende Produktionsleitung des Projektes insert female artist – literarisches Forum für feministische Stimmen (gefördert durch das MKW und die Kunststiftung NRW). 2023 war sie zudem beim Festival Theaterformen als künstlerische Produktionsleitung mit einem Schwerpunkt auf Barrierefreiheit tätig, ab Juli 2024 ist sie Inklusionsberaterin bei Un-Label. 2021 erhielt Paulina das Recherche- und Arbeitsstipendium Bildende Kunst der Stadt Köln aus dem sich ihr Mapping Manege der Gegenwart entwickelte. Seit 2022 ist sie Teil des Beirates für Kulturelle Teilhabe der Stadt Köln.

seyfried(@)adkdw.org

Ulrike Traub

Assistentin der Geschäftsführung

ULRIKE TRAUB ist seit März 2013 im Bereich Verwaltung der Akademie und als Assistentin der Geschäftsführung tätig. Sie studierte Theaterwissenschaft, Neuere Deutsche Literaturwissenschaft und Anglistik an der Ruhr-Universität in Bochum, wo sie 2010 zum Thema Theater der Nacktheit promovierte.

traub(@)adkdw.org

Hanitra Wagner

Ko-Leitung ADKDW Residency

HANITRA WAGNER war von 2021 bis 2022 Freie Mitarbeitende im Participatory Residency Program der Akademie der Küste der Welt (ADKDW). Seit Ende 2022 ist sie als Ko-Leitung der ADKDW Residency tätig. Sie studierte Romanistik-Französisch und Musikwissenschaft im Bachelor an der Universität zu Köln und schließt derzeit ihren Master im Bereich Pop-Musik an der Folkwang Universität der Künste Bochum/Essen ab. Hanitra Wagner ist freischaffende Musikerin, Künstlerin und Veranstalterin in und um Köln. Zudem ist sie als Schauspielerin und Moderatorin tätig und leitet seit 2024 die ADKDW-Programmreihe Learning to Listen. Sie interessiert sich für die Schnittstelle zwischen Popkultur und Politik, queer feministische Literatur, mentale Gesundheit und hat zudem einen ehrenamtlichen Sitz im Beirat Popkultur der Stadt Köln inne.

wagner(@)adkdw.org

Nora Wiedenhöft (abwesend)

Ko-Leitung ADKDW Residency

NORA WIEDENHÖFT ist seit Ende 2022 als Ko-Leitung der ADKDW Residency tätig. Zuvor war sie von 2020 bis 2022 als Leitung des Partizipativen Residenzprogramms und von 2015 bis 2019 als kuratorische Assistentin und Projektkoordinatorin im kuratorischen Team der ADKDW tätig. Von 2016 bis 2019 war sie bei der ADKDW zudem für die Organisation und Realisierung des Programms der Jungen Akademie zuständig. 2016 und 2017 war sie Teil des Kollektivs zur Planung und Durchführung des queer feministischen Seminars Salecina und unterstützte das Tribunal NSU Komplex auflösen. Sie interessiert sich für queer feministische und intersektionale Machtkritik, vor allem in Bezug auf institutionelle Arbeit und Partizipation. Nora Wiedenhöft studierte Religionswissenschaft mit dem Schwerpunkt postkoloniale Theorie und Religionssoziologie sowie Politische Wissenschaft an den Universitäten Heidelberg und Zürich.

wiedenhoeft(@)adkdw.org

Xiaoyao Xu

Assistentin Kommunikation

XIAOYAO XU ist seit August 2022 für die Akademie der Künste der Welt (ADKDW) tätig. Nach einem Studium der Politische Ökonomien in Heidelberg und Amsterdam studiert sie aktuell an der Kunstakademie Düsseldorf in der Klasse von Prof. Trisha Donnelly.

xu(@)adkdw.org

Ala Younis

Künstlerische Leitung


Die Künstlerin und Kuratorin ALA YOUNIS arbeitet an Film- und Verlagsprojekten und ist Research Scholar am al Mawrid Arab Center for the Study of Art, an der New York University Abu Dhabi. Sie ist Mitbegründerin von Kayfa ta; die Verlagsinitiative wurde 2012 gegründet und nutzt die beliebte Form von Bedienungsanleitungen, um auf einige der heute bestehenden Anforderungen zu reagieren. Das Projekt veröffentlichte über 20 Publikationen und organisierte vier Ausstellungen über die Arbeit unabhängiger Verleger. Younis hat seit 2021 außerdem die Co-Leitung der Ausstellungs- und Filmprogramme für die Sektion Forum Expanded der Berlinale inne. Die Sektion verwendet Filmprogramme und Ausstellungsformate, um einen vielfältigen, innovativen Raum zu schaffen, in dem aktuelle und historische, analoge und digitale Filmthemen, Installationskunst, Performance und Musik thematisiert werden. Als Co-Künstlerische Leiterin von Natasha, der Singapur Biennale 2022, initiierte Ala Younis Ausstellungen, die Begegnungen mit der Kunst ermöglichten, die das Publikum zur eigenen Interpretation der Kunstwerke anregen sollten. Seit 2018 ist Younis Mitglied der Akademie der Künste der Welt / Köln, wo sie 2021 die Ausstellung HANDS: an art campaign co-kuratierte: Inmitten der Pandemie gelang es ihr mit dem Ausstellungsprojekt taktile Empfindungen, Verspieltheit und Interaktion zurück in das öffentliche Leben zu bringen. HANDS umfasste neue Auftragsarbeiten, die fünf Monate lang im Kölner ADKDW Studio gezeigt wurden.

Seit 2023 ist Ala Younis Künstlerische Leiterin der Akademie der Künste der Welt und Sprecherin der ADKDW Mitglieder.

younis(@)adkdw.org

Partner

Danke!


Unser herzlicher Dank gilt den Partnern, Förderern und Sponsoren der Akademie der Künste der Welt (ADKDW).
Ohne sie ließe sich das Programm der ADKDW nicht realisieren. Mit ihrer Unterstützung ermöglichen sie den Zusammenschluss von internationalen Denker*innen und Kreativen mit lokalen Akteur*innen und damit, das Potential einer transkulturellen urbanen Gesellschaft in Köln sichtbar zu machen.

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Hauptförderer

Förderer 2024


Kooperationspartner 2024