Installation, Performance und Retrospektive mexikanischer Science-Fiction-Filme der 1960er

• Sa 25 – Di 28 10 2014 •
Pluriversale I: Ocotepec Odyssey


Ocotepec Odyssey ist ein transdisziplinäres Rechercheprojekt über radikale soziale Praktiken und Ideen, die im Mexiko der 1960er/70er Jahre den Fortschrittsglauben hinterfragten. Der Titel bezieht sich auf eine Kleinstadt im mexikanischen Bundesstaat Morelos, deren ursprüngliche Gemeinschaftlichkeit den Philosophen und nonkonformistischen katholischen Priester Ivan Illich inspirierte. Er gründete in Cuernavaca das Zentrum CIDOC, einen Versammlungsort für radikale Intellektuelle aus aller Welt, die die Axiome des modernen Denkens hinterfragten und ihnen Alternativen aus der Befreiungstheologie entgegensetzen. Ocotepec Odyssey ist wie eine Reise durch populäre feministische Pädagogik und experimentelle Gruppentherapien mit einheimischen Halluzinogenen. Es fiktionalisiert die Geschichten rund um Illich und das CIDOC in einer nichtlinearen Erzählung. Ein sonderbarer, galaktischer Axolotl warnt uns vor den kontraproduktiven Auswirkungen der Moderne, während ein Transgender-Priester eine Messe liest und die Föten-Mönche in den Schlaf lullt.

Ort: Filmhauskino, Maybachstraße 111, 50670 Köln

Ocotepec Odyssey: Performance, Konzert, Installation von Naomi Rincón Gallardo und Marie Strauss, Filmhauskino, Köln, 25 10 2014,  Alfred Jansen

Sa 25 10 2014 / 20:00
OCOTEPEC ODYSSEY
Performance, Konzert von und mit Naomi Rincón Gallardo, Marie Strauss
Special guest: LIA LA NOVIA SIRENA

Sa 25 - Di 28 10 2014
OCOTEPEC ODYSSEY
Installation

Sa 20:00
So 15:00 – 22:00
Mo 15:00 – 16:30, 18:30 – 22:00
Di 17:30 – 23:00

Planet der weiblichen Eindringlinge, Regie: Alfredo B. Crevenna, 1966, Mexiko, film still

Sa 25 10 2014 / 22:30
PLANET DER WEIBLICHEN EINDRINGLINGE / EL PLANETA DE LAS MUJERES INVASORAS
Film Screening
Regie: Alfredo B. Crevenna, 1966, Mexiko, Spanisch mit engl. Untertiteln, 86 Min.

Die schönen, aber herzlosen Frauen des Planeten Sibila sind durch das blendende Licht auf der Oberfläche ihres Planeten gezwungen, im Untergrund zu leben. Daraufhin planen sie, auf die Erde zu reisen. Um dort überleben zu können, brauchen sie jedoch eine menschliche Lunge. So machen sie sich zielstrebig auf den Weg zur Erde, entführen eine Gruppe unschuldiger Erdbewohner und machen sie zu Opfern ihrer Experimente.

Das Monsterschiff, Regie: Rogelio A. González, 1960, Mexiko, 81 Min., film still

So, 26 10 2014 / 20:00
DAS MONSTERSCHIFF / LA NAVE DE LOS MONSTRUOS
Film Screening
Regie: Rogelio A. González, 1960, Mexiko, Spanisch mit engl. Untertiteln, 81 Min.

Zwei Frauen von der Venus werden auf eine Reise geschickt; sie sollen männliche Wesen suchen, mit denen sie ihre Bevölkerung vergrößern können. Zusammen mit ihrem Roboter machen sie sich auf den Weg durch die Galaxie, um hilflose Männer zu finden. Auf ihrer Reise schließen sich der Gruppe nach und nach bizarre Kreaturen an, darunter eine winzige Gestalt mit freiliegendem Gehirn, ein riesiges einäugiges Monster, eine Spinne und ein eigenartiges Knochenwesen.

Der Eroberer des Mondes, Regie: Rogelio A. Gonzáles, 1960, Mexiko, 80 Min., film still

Mo 27 10 2014 / 20:00
DER EROBERER DES MONDES / EL CONQUISTADOR DE LA LUNA
Film Screening
Regie: Rogelio A. Gonzáles, 1960, Mexiko, Spanisch mit engl. Untertiteln, 80 Min.

Ein Raumschiff mit zwei Personen an Board wird aus Versehen in Richtung Erde abgeschossen und landet sicher auf dem Mond. Auf einem Rundgang durch die Mondlandschaft entdecken die beiden eine seltsame Kammer, die sie wie ein Aufzug in den Untergrund bringt. Dort treffen sie auf Mondbewohner, die menschenartigen Fischen ähneln und von einem gigantischen Gehirn regiert werden, das Teleportation beherrscht.

Die Astronauten, Regie: Miguel Zacarías, 1964, Mexiko, 85 Min., film still

Di 28 10 2014 / 18:00
DIE ASTRONAUTEN / LOS ASTRONAUTAS
Film Screening
Regie: Miguel Zacarías, 1964, Mexiko, Spanisch mit engl. Untertiteln, 85 Min.

Der Planet Venus wird von Frauen regiert. Der Verband der Unterdrückten Ehemänner will den Männern die Macht zurückgeben und droht mit Streik. Das weibliche Oberhaupt der Venus behauptet jedoch, dass eine männliche Regierung nur zu Krieg und Chaos führen werde. Um das zu beweisen, schickt sie zwei venussche Frauen auf eine Mission: Sie sollen zwei männliche Erdbewohner aussuchen, an deren Beispiel gezeigt werden könne, dass Männer auf der Venus nicht wirklich gebraucht werden.