Diskussion

• Mi 15 06 2022 / 19:00 •
Über Gewalt #2 Stefano Harney & Fred Moten


mit STEFANO HARNEY, FRED MOTEN und DENISE FERREIRA DA SILVA
moderiert von MAX JORGE HINDERER CRUZ, MARGARITA TSOMOU

Das Format der Reihe Über Gewalt ist dreigeteilt: Der Online-Vortrag von Stefano Harney und Fred Moten ist ab dem 08 06 2022 hier abrufbar. Daran anschließend wird der Vortrag in einer Live-Veranstaltung am 15 06 2022 vor Publikum im HAU1 diskutiert. Den Livestream zur Veranstaltung finden Sie am 15 06, 19:00 Uhr an dieser Stelle. Den Abschluss von Über Gewalt #2 mit Stefano Harney und Fred Moten bildet die Veröffentlichung des Vortrags in Buchform.

Ist die explizite Darstellung von Gewalt in antikolonialer Theorie und in der Rassismuskritik reviktimisierend? Welche Form der Sichtbarkeit versteckt sich in kolonialer und industrieller Logistik und in neokolonialen und neoliberalen Strukturen? Die beiden Autoren Stefano Harney und Fred Moten setzen sich in ihren Werken sowohl implizit als auch explizit mit Fragestellungen zu Gewaltformen auseinander. Gemeinsam veröffentlichten sie zuletzt die Bücher: The Undercommons: Fugitive Planning & Black Study (Minor Compositions, 2013) und All Incomplete (Minor Compositions, 2021).

Während historische, hegemoniale und repressive Formen von Gewalt immer mehr in den Mittelpunkt laufender Debatten rücken, werden auch Akte des Widerstands zunehmend als gewalttätig identifiziert und dadurch delegitimiert. Ab wann ist es zulässig, gegen sexistische, rassistische, extraktivistische oder ökonomische Gewalt Gegengewalt auszuüben? In der Reihe Über Gewalt setzen sich die Akademie der Künste der Welt (ADKDW) und das HAU Hebbel am Ufer mit gegenwärtigen Ausdrucksformen von Gewalt auseinander.

Mi 15 06 2022 | 19:00
Livestream auf adkdw.org und hau4.de
Die Teilnahme am Livestream ist kostenfrei
Eintritt vor Ort im HAU1: 5€ ermäßigt / 8€ regulär
Tickets erhältlich unter hebbel-am-ufer.de
In englischer Sprache

Eine Kooperation von Akademie der Künste der Welt (ADKDW) und HAU Hebbel am Ufer. Gefördert durch das Bündnis internationaler Produktionshäuser aus Mitteln der Beauftragen der Bundesregierung für Kultur und Medien.