Workshopreihe

• Sa 09 09 – Sa 04 11 2023 •
Körper und Bewegung Tanzen auf der Straße


Konzipiert von ALEX MELLO

Unter der Leitung von Alex Mello geht es in der Workshopreihe Körper und Bewegung um die Beziehungen zwischen Spiel, Improvisation und Tanz, basierend auf den von Rudolf Laban entwickelten Konzepten für das Studium der Bewegung im Dialog mit brasilianischer Straßenkarnevalsmusik. Diese Methodik zielt darauf ab, den Körper und seine Möglichkeiten zu erforschen, den Körper in seiner Pluralität zu ermutigen, Kunst ohne vorgegebene Standards zu produzieren und unterschiedliche Körper in Kunst und Tanz als Wissensgebiet zu verstehen.

Die Workshopreihe ist belegt, eine Teilnahme ist nicht mehr möglich.
Aufführung Sambópera Woy:
Sa 25 11 | 20:00-22:00 Uhr
Rautenstrauch-Joest-Museum, Cäcilienstraße 29-33, 50676 Köln

© Panamérica Transatlantica (1-4)

Im Rahmen des Karnevalsprojekts der ADKDW finden insgesamt vier Workshopreihen statt. Alle vier Workshopreihen behandeln Themen wie Zugehörigkeit, Identität, Körper als Territorium, Straßenkarneval als performativer Akt und Besetzung der Stadt sowie Kunst und Biografie als Manifest. Indem diese Realitäten in den Fokus rücken, werden Themen wie Rassismus, Zuneigung, Einsamkeit, Diskriminierung, Überlebensstrategien und Empowerment bearbeitet und in Form eines choreografischen szenischen Spiels zum Ausdruck gebracht. In allen Workshopreihen wird eines der Treffen der Herstellung von Kostümen und Bühnenrequisiten gewidmet sein. Als Ergebnis der Workshops wird eine Aufführung in Form eines etwa 20-minütigen Aktes vorbereitet, der einen der 4 Akte der Sambópera Woy bilden wird, die im Rautenstrauch-Joest-Museum zur Aufführung kommt.

Die Workshopreihen regen dazu an, die produktive und expressive Poetik des Körpers im Raum und als Raum zu diskutieren, sei es im Museum selbst oder in der Stadt, die er bewohnt. Wir werden tragbare Textilien als erfinderisches Experimentierfeld der Freiheit(en) verwenden, sie herstellen, sie benutzen und uns in und mit ihnen bewegen.

In Kooperation mit dem Rautenstrauch-Joest-Museum und dem Zentrum für internationale Kulturelle Bildung des Goethe-Instituts Bonn.

Gefördert durch