Dekoloniales Studienprogramm (DSP)


mit ELVIRA ESPEJO AYCA, ALICE CREISCHER, ELSA DORLIN, STEFANO HARNEY, MIGUEL HILARI, MAX JORGE HINDERER CRUZ, TOBIAS MORAWSKI, STEPHAN MÖRSCH, FRED MOTEN, JOANNE RODRIGUEZ, SARAH FATIMA SCHÜTZ, ANDREAS SIEKMANN, MARGARITA TSOMOU u.a.

Das Dekoloniale Studienprogramm (DSP) ist eine bildungsorientierte Veranstaltungsreihe mit einem Schwerpunkt auf Post-Koloniale, De-Koloniale und Anti-Koloniale Studien. Das DSP versteht sich als diskursiver Rahmen und Begleitprogramm zu den großen Ausstellungsprojekten der Akadmie der Künste der Welt (ADKDW) und als Ort eigener Wissensproduktion. Inhaltlicher Fokus von 2022 bis 2024 ist die Untersuchung des strukturellen Kolonialismus auf globaler sowie lokaler Ebene und dessen Auswirkungen auf Regierungsformen, Ökonomie und Umwelt, Wissen und Wissenstransfer.

Im Frühjahr 2022 startet das DSP mit drei Veranstaltungsformaten: In der gemeinsamen Diskursreihe Über Gewalt beginnen das HAU Hebbel am Ufer und die ADKDW eine Auseinandersetzung mit heutigen Ausdrucksformen von Gewalt. Eine Reading Group ermöglicht begleitend die inhaltliche Vertiefung anhand der gemeinsamen Lektüre und Diskussion von Elsa Dorlins Selbstverteidigung und von Grundlagentexten anti-, de-, post-kolonialer und soziologischer Theorien. Ein Seminar zum Potosí-Prinzip – Archiv ergänzt das Ausstellungsprojekt mit internationalen Gastvorträgen. Diskutiert werden Formen (neo-)kolonialer Ausbeutung, Arbeitskämpfe in der Kunst und Widerstandsformen gegen kapitalistisch bedingte Umweltzerstörung.

Die Teilnahme an den Veranstaltungen des Dekolonialen Studienprogramms steht allen Intressierten offen. Anmeldung und weitere Informationen unter decolonialstudies@adkdw.org